Acht neue Notfallseelsorger für Iserlohn und Hemer

22. September 2022
Iserlohn
Einsegnung beim Blaulichtgottesdienst markiert den Start für die neuen Einsatzkräfte

„Den Einzelnen sehen“ so lautete das Motto des 14. ökumenischen Blaulichtgottesdienstes, zu dem die Notfallseelsorge Iserlohn ins Floriansdorf einlud. Das Angebot richtete sich an alle Mitarbeiter der Feuerwehr, Polizei und Notfallseelsorge.

Pfarrerin Gudrun Siebert, Synodalbeauftragte für Notfallseelsorge, und Frank Rüter, Regionalpfarrer für Notfallseelsorge, sowie Diakon Manfred Seithe, Notfallseelsorge-Beauftragter im Bistum Paderborn, leiteten den Gottesdienst, der musikalisch von Hauptkommissar Daniel Henkel am Keyboard begleitet wurde, in der Fahrzeughalle.

Gudrun Siebert verglich die Arbeit der Einsatzkräfte mit dem Backen eines Kuchens. Es gäbe zwar stets ein Rezept, doch das Ergebnis hänge von unterschiedlichen Faktoren ab. Dabei warf sie die Frage auf: „Können wir uns immer auf unserer Erfahrung ausruhen?“ Jeder Einsatz sei anders und die Einsatzkräfte müssten sich neu auf die Situation und die Menschen vor Ort einstellen.

Jedes Jahr werden in diesem Rahmen auch die neuen Notfallseelsorger gesegnet. Im Team Iserlohn-Hemer konnten acht Notfallseelsorger aufgenommen werden: Erhard Boldt, Gabriele Boss, Andreas Frindt, Nina Hein, Claudia Hübenthal, Kornelia Sameit, Susanne Schinnerling und Alba Wahl. Andrea Lehmkühler und Marianne Völlmecke unterstützen fortan das Team Menden.

Nach der Theorie absolvierten die neuen Notfallseelsorger die praktische Ausbildung im „Hucke-Pack-Modell“, wobei ihnen erfahrene Notfallseelsorger zur Seite gestellt wurden. Seit August sind sie offiziell Teil des Teams und bekamen nun die Urkunden überreicht.

Foto und Text von Annabell Jatzke