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KIRCHEN + KINO

Im Vergleich zu Wind, Wetter und Gezeiten werden Jahr für Jahr fast dreimal mehr Sand, Steine und Felsen durch die Maschinen der Menschen bewegt, die mit rabiater Gewalt den Planeten umgraben, ausbeuten und versiegeln. Mit schneidend scharfen Bildern protokolliert der Dokumentarfilm die Zerstörung der Erde, die rational kaum mehr gerechtfertigt werden kann. Auch die Interviews mit Arbeitern, Ingenieuren und Wissenschaftlern fördern zu Tage, dass weder der Einzelne noch die Gesellschaft dieser sich verselbständigten Ausbeutung Einhalt gebieten können. - Sehenswert ab 16.

AT 2019
Regie: Nikolaus Geyrhalter
Länge: 121 Min.
Kinotipp der Katholischen Filmkritik (Nr. 378) - Juli 2019