Aktuelles im Dekanat

Mitgliederversammlung des Bildungswerkes Märkisches Sauerland am 2.12.2019

 

Hemer. Peter Trotier, Diakon und pensionierter Religionslehrer aus Letmathe, ist neuer zweiter Vorsitzender des katholischen Bildungswerks Märkisches Sauerland. Er ist bei der Jahreshauptversammlung in Hemer einstimmig in dieses Amt gewählt worden. Sein Vorgänger,  Franz-Josef Schlotmann, ebenfalls aus Letmathe, hatte sich nicht zur Wiederwahl gestellt und wurde mit Blumen und Dankesworten verabschiedet. 

 

 

Schlotmann hatte über 20 Jahre lang verantwortlich an der Spitze des katholischen Bildungswerks mitgearbeitet, anfangs in Iserlohn, danach im Dekanat Märkisches Sauerland. Zeitweise war er auch im Diözesanvorstand tätig. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im Vorstand und hob in einem kurzen Rückblick hervor , dass sich die Kirche in einem radikalen Strukturwandel befinde. Angesichts von Glaubwürdigkeitskrise, Priestermangel und zurückgehender Kirchenbindung könne man fast von einem Erosionsprozess sprechen. Doch dem stünden neue Chancen, etwa durch Teamarbeit,  und die Hoffnung auf lebendige Gemeinden gegenüber, in denen Kirche und Glaube wieder stärker spürbar und erlebbar würden. Es sei die Sache wert, sich dafür zu engagieren. 

 

Die erste Vorsitzende, Angelika Pötter aus Balve wurde einstimmig für zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt, ebenso Schriftführerin Mechthild Tacke und Geschäftsführer Markus Uhlenküken aus Hemer.
  
  
  
  
  
  
Ein besonderer Dank galt Stefanie Kuhnt, die als Dekanatssekretärin die Arbeit des Bildungswerks unterstützt hat. Einstimmig beschlossen wurden einige Satzungsänderungen, die durch neue Strukturen notwendig geworden waren. 
 

Das katholische Bildungswerk Märkisches Sauerland unterstützt die ehrenamtliche Bildungsarbeit der Kirche vor Ort. In allen fünf Pastoralverbünden (Iserlohn, Menden, Hemer, Letmathe und Balve)  firmiert diese Bildungsarbeit unter dem Namen „Bildpunkt“. Es werden regelmäßig Kurse, Vorträge und andere Veranstaltungen für Erwachsene und Familien angeboten. Organisatorische, finanzielle Unterstützung und fachliche Beratung leistet dabei das Bildungswerk Märkisches Sauerland. „Es ist das zweitgrößte Bildungswerk im Erzbistum Paderborn“, stellte Dechant Johannes Hammer heraus. 

 

„Danke, dass Sie Sorge dafür tragen, dass die Bildung in den Gemeinden läuft“, sagte der Dechant. Eine von den  Finanzämtern geforderte Änderung bei der  Honorarabrechnung für Referenten trübt allerdings ein wenig den Ausblick aufs neue Jahr. „Da gibt es eine gewisse Unruhe“, stellte Dechant Hammer fest. Statt ihre Leistungen wie bisher über „Honorarbögen“ abzurechnen, müssen die Referenten künftig selbst Rechnungen einreichen. In der Versammlung wurde eingehend darüber diskutiert, inwieweit dieses Verfahren dem Anliegen schaden könnte, immer genügend Referenten für die Bildungsarbeit zu finden. Ludger Rickert von der katholischen Erwachsenen- und Familienbildung in Dortmund sagte zu, Hilfestellungen für das neue Abrechnungsverfahren zu erarbeiten. 

 

Vor Beginn der Versammlung hatten die Teilnehmer sich durch das neue Eishockeymuseum im Sauerlandpark führen lassen. „Rainer Tüttelmann hat uns die sehr anschaulich dargestellte und mit multivisiueller Technik dargestellte Eishockey-Geschichte sehr gut nähe gebracht“, lobt Rainer Beckmann, Dekanatsbeauftragter im Bildungswerk Märkisches Sauerland.