Aktuelles im Dekanat

Mit routinierten Händen am Werk

  Im Rahmen der 72 Stunden-Aktion gestaltete die KJG Hemer den Kassenbereich des Kleiderladens 'Carichic' neu

 

 

Hemer. In der Felsenmeerstadt war die 72-Stunden-Aktion vom Bund der deutschen katholischen Jugend, die in Hemer und Iserlohn diesmal ökumenisch stattfand, ein voller Erfolg. Was sich bereits am Freitag abzeichnete, kristallisierte sich übers Wochenende immer mehr heraus: Die KJG Hemer hatte ihr Projekt voll im Griff, und so waren die Umbauarbeiten im Kleiderladen „Carichic“ ein echtes Kinderspiel für die engagierten Helfer.

 

„Alles hat geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben“, so Projektleiter Lennart Ruberg, der vor Ort von allen nur „Mutti für alles“ genannt wurde. Und er ergänzt: „Alle Baustellen waren pünktlich fertig.“ Selbstverständlich war man am Sonntagabend erleichtert, aber Zweifel, die gestellte Aufgabe nicht bewältigen zu können, gab es zu keiner Zeit.

 

Alle Handgriffe saßen routiniert, auch wenn man teilweise gar nicht so versiert im Umgang mit Bohrmaschine, Säge und Co war. Neben der Neugestaltung des Kassenbereiches legte sich die KJG Hemer im neuen Beratungsbüro mächtig ins Zeug. Hier wurde ein Fenster zugemauert, damit die unschöne Sicht aufs Lager verschwand. Hand angelegt wurde auch beim Aufbau der neuen Regale für Spiele und Bücher. Zudem wurde das Schaufenster optisch aufgewertet und ein Wartebereich für Vierbeiner vor dem Laden eingerichtet.

IKZ (Annabell Jatzke) 30.05.2019

 

Als am Samstagmittag die „Promi-Tour“ in Hemer Halt machte, staunten die Amtsträger nicht schlecht, was bereits innerhalb weniger Stunden erreicht worden war. Weihbischof Dr. Dominicus Meier, Dechant Johannes Hammer, Superintendentin Martina Espelöer sowie Gaby Iserloh, Referentin des Dekanats Märkisches Sauerland, Dekanatsjugendseelsorger Uwe Knäpper und Erich Reinke, Leiter des Evangelischen Jugendreferates Iserlohn, zeigten sich ebenso wie die Landtagsabgeordnete Inge Blask und Vertreter vom BDKJ-Diözesanverband und vom BDKJ MK beeindruckt vom regen Treiben auf der Baustelle. Zugegen waren auch die beiden Hemeraner Paten Dietmar Tacke und Klaus Hennecke.

 

Auch wenn es viel Arbeit war, die es innerhalb von 72 Stunden zu bewältigen galt – die fleißigen Helfer, ganz gleich ob jünger oder älter, sind sich einig, dass sie auch beim nächsten Mal nicht zögern würden und wieder mit von der Partie wären. as