Aktuelles im Dekanat

Am 23. Mai startet bundesweit die 72-Stunden-Aktion

 

Gaby Iserloh und Erich Reinke freuen sich auf die 72 Stunden Aktion Drei Tage haben Jugendliche Zeit, die Welt ein bisschen besser zu machen. Mit Kreativität, Freude und großem Einsatz werden sich Kinder und Jugendliche vom 23. bis 26. Mai wieder gemeinsam während der „72-Stunden-Aktion“ für ihr soziales Umfeld einbringen.

 

Die 72-Stunden-Aktion ist eine bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend und seiner Verbände und wird im Märkischen Kreis in Kooperation mit dem Evangelischen Jugendreferat Iserlohn veranstaltet. Zuletzt fand die Aktion 2013 statt und erreichte in 4.000 Projekten deutschlandweit mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche.

 

Angemeldet sind in diesem Jahr kirchliche Jugendgruppen aus Balve, Bösperde, Hemer, Letmathe und Iserlohn. In diesem Jahr werden zum Beispiel die Pfadfinder aus Letmathe gemeinsam mit den Jugendlichen des Pastoralverbunds Iserlohn im Altenzentrum St. Kilian Letmathe eine nichttragende Wand einreißen und die Terrasse hin zum Garten erweitern. Zu den sozialen Projekten gehört unter anderem Spiel und Gesang mit den Bewohnern des Altenzentrums. Eine Iserlohner Gruppe wird mithelfen, das Außengelände des katholischen Kindergartens St. Hedwig zu verschönern, eine andere wird in Balve in einer alten Turmstation ein Fledermausquartier einrichten. Auch im Checkpoint Iserlohn wird es eine Aktion geben, die aber – wie andere Aktionen auch – noch nicht verraten werden. Denn einige der Aktionen, die auch intern „Get-It-Variante“ genannt werden, bleiben eine Überraschung und werden erst am ersten Tag der Aktion verraten. Klar ist: „Wir sind in diesem Jahr bewusst politisch und bieten in diesem Jahr auch ein Projekt in der Flüchtlingsarbeit an“, erklärt Erich Reinke, Leiter des Evangelischen Jugendreferats Iserlohn. „Da wollen wir ein Zeichen setzen“.

 

Zudem wird es zu jedem Projekt einen Paten, eine prominente Person als ‚Türöffner‘ und ‚Kümmerer‘ geben, wenn die Jugendlichen zur Verwirklichung ihres Projekts kurzfristig materielle oder ideelle Unterstützung brauchen, erläutert Gaby Iserloh, Referentin im Dekanat Märkisches Sauerland und Mitarbeiterin im Koordinierungskreis der Aktion.