Aktuelles im Dekanat

Drei feierliche Amtseinführungen

 

von links: Gemeindereferent Benedikt Dorré, Pfarrer Jürgen Senkbeil, Gemeindereferentin Kirstin Bödingmeier und Verwaltungschef Lukas Dalhoff. Foto: Martina Dinslage

 


Drei neue Mitarbeiter des Pastoralverbundes Menden wurden am Sonntagvormittag im Pfarrzent-rum St. Vincenz von Pfarrer Jürgen Senkbeil den Gemeindemitgliedern vorgestellt. »Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", zitierte Pfarrer Senkbeil Hermann Hesse mit Blick auf den Einstieg der Mit-arbeiter in ihre neuen Aufgaben. Der Vorstellung des neuen Verwaltungsleiters, Lukas Dalhoff, schickte er einige erklärende Worte voraus. ‚Wir nehmen mit der Schaffung der Stelle eines Verwaltungsleiters an einem Modellprojekt teil. Die Stelle soll Pfarrer und pastorale Gremien von Verwaltungsaufgaben entlasten, um diesen mehr Zeit für die Seelsorge zu geben."  

Gemeinsam gestalten „Ich möchte nicht nur verwalten sondern auch gemeinsam gestalten", erklärte Lukas Dalhoff in seiner Vorstellung. Er ist nun für zehn Kirchenvorstände und 120 Mitarbeiter verantwortlich. „Wir müssen alle miteinander lernen", so Senkbeil.
Am Montag erst hatte Senkbeil erfahren, dass nach einigen Verhandlungen das erzbischöfliche General-vikariat in Paderborn eine zusätzliche neue Stelle genehmigt hat. So konnte er mit Freude verkünden, dass Benedikt Dorré, der in den zwei vergangenen Jahren als Gemeindeassistent im Pastoralverbund tätig war, den Gemeinden treu bleibt: "Er hat hier in diesem Raum im letzten Monat seine Prüfung bestanden." Dorré hat 2016 sein Studium der Religionspädagogik abgeschlossen. Er wird neben vielen anderen Aufgaben in der Krankenseelsorge tätig sein. „Deshalb überreichen wir Ihnen eine Bursa für die Krankenkommunion", so Pfarrer Senkbeil.

Die Dritte im Bunde der neuen Mitarbeiter ist für die Mendener kein ganz neues Gesicht.
 
2009 war die Gemeindereferentin Kirstin Bödingmeier in die Elternzeit gegangen. „Jetzt komme ich zurück", freute sie sich. Vielen Gästen im Pfarrzentrum ist sie noch vertraut. „Unsere genauen Aufgaben müssen wir im Team noch klären", so Bödingmeier. Eine weitere personelle Veränderung kündigte Pfarrer Senkbeil schon an: „Im August verlässt uns Gemeindeassistentin Sabine Jasperneite."

Zu Gast waren auch Margit Kretschmer vom Anstellungsträger, dem Gemeindeverband Hagen, und Gregor Segin, der im Erzbistum Paderborn das Projekt „Verwaltungsleitung einführen" leitet und für die Weiterentwicklung der Aufgaben der Gemeindeverbände zuständig ist.

Dem Empfang im Gemeindezentrum ging ein Gottesdienst zum Hochfest der Heiligen Dreifaltigkeit voraus. „Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker, und taufte sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes", habe Jesus nach seiner Auferstehung zu seinen Jüngern gesagt und so zur Taufe aufgerufen.

Getauft wurde im Gottesdienst Fabio Ölschläger. Während der Taufe des schon etwas größeren Jungen erklärte Pfarrer Senkbeil die Bedeutung der Salbung, des Wortes „Effa-ta", der Taufkleidung und der Taufkerze. Nach dem Wasser komme die Salbung mit Chrisamöl. »Dies gibt dem Menschen eine besondere Würde, die Taufkerze verkörpert Wärme und Geborgenheit", so Senkbeil. „Effata" bedeute „Öffne Dich". Dies sei die Aufforderung die Frohe Botschaft nicht nur zu hören sondern auch weiterzugeben. Das weiße Kleid bedeute nach Paulus, dass der Getaufte sich Christus als Gewand umgelegt habe. Der kleine Fable' trug einen Taufschal, da er für ein Taufkleidchen schon zu groß war. Seine Schwester Sina empfing dann die Erste Heilige Kommunion.

Dann bat Pfarrer Senkbeil die neuen Mitarbeiter zu sich nach vorn. Er begrüßte sie mit Hand-schlag unter großem Beifall der Kirchenbesucher, die zu diesem Anlass besonders zahlreich erschienen waren. Diakon Andre Quante Blankenagel und Gerd Rosier wirkten bei diesem festlichen Gottesdienst mit, der vom Jugendchor St. Vincenz und Kantor Christian Rose klangvoll und würdig begleitet wurde.

(WP Menden 28.5. von Peter Müller)